12 04 2012

The Death Road!

 

Sie ist bekannt und ihr habt sie bestimmt schon auf Bildern gesehen. Die gefährlichste Straße der Welt. Heute ist sie nur noch für den Tourismus und insb. für Mountainbiketouren freigegeben. Zunächst geht es mit dem Bus auf 4.670m hoch und im Anschluss eine 4 stündige Abfahrt bis auf 1.200m hinunter. Oben ist es gefühlt 5° kalt, unten ist man von tropischer Wärme nicht mehr weit entfernt.

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Man muss im Nachhinein dazu sagen: Ja, es geht ab und zu 600m weit im freien Fall runter, aber die Straße ist mit Mountainbikes sehr angenehm zu fahren. Sie schlängelt sich am Hang entlang ohne stark abzufallen und beinhaltet keinerlei Serpentinen, was wirklich gefährlich wäre. Leider hat diese Straße zu Zeiten, in denen Busse mit fragwürdigen Bremsen hier viele Menschen auf dieser Schotterstraße transportierten auch dramatische Unfälle verzeichnet, was ihr eben diesen Ruf eingebracht hat.

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Helm auf, Arm- und Beinschutz an und los geht’s!

 

 

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Links geht es 600m zum freien Fall.

 

 

 

 

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11 04 2012

Welcome to Bolivia!

 

Vor gut einer Woche sind wir in La Paz angekommen, nachdem wir die ca. 4.600m hohe Grenze passiert haben. La Paz selbst liegt zwischen 3.200m und 4.100m; unsere Hostels etwa bei 3.800m. Bereits jetzt sind wir uns in einem sicher: Bolivien haben wir bislang auf unseren Urlaubsplänen ungerechtfertigter Weise unterschätzt. Bolivien ist in vielerlei Hinsicht extrem und beinahe hätten wir den Fehler gemacht, La Paz auf dem Weg nach Peru eher als Durchgangsstation zu betrachten. Da unser Ende in Südamerika nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt, werden wir uns aber dennoch nur den Bergregionen widmen. Und selbst diese haben natürlich deutlich mehr zu bieten, als wir noch an Zeit übrig haben. Der direkt hinter La Paz angrenzende Übergang in die Tropenregionen ist geprägt von immens steil abfallenden Berghängen  – kurz gesagt: oben 4.000m + x unten 1.000m. Dazu später noch mehr. Ansonsten werden wir die tieferen Regionen und viele andere Landesteile auf einen späteren Urlaub verschieben müssen.

 

Bolivien erscheint uns bislang im Vergleich zu den bisherigen Ländern sehr arm. Außer in den etwas wohlhabenderen Vierteln von La Paz sind die Häuser einfachste Ziegelbauweise ohne jeglichen Verputz geschweige denn Beheizung. Das Straßenbild ist gekennzeichnet von unzähligen Kleinstgewerbetreibenden und auch wieder von vielen Almosenempfängern, so dass Kleingeldsammeln eben darum wieder ein wichtiger Bestandteil beim Bezahlen in Restaurants oder Hostels wird.

 

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Der Canyon von La Paz. Im Hintergrund sieht man den Illimani (6.438m); größter Berg in der Cordillera Real und zweithöchster in Bolivien.

 

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Der Illimani mit seinen zwei Spitzen. Ein beeindruckender Klotz.

 

 

 

 

  

Bolivien ist unglaublich günstig für europäische Verhältnisse. Gestern hatten wir ein richtig dickes Filetsteak für 4,5€, welches in Argentinien oder bei uns nicht hätte besser zart medium angebraten sein können. Lediglich Rosi in Trier macht’s durch die Pfeffersoße noch besser 🙂 Unser aktuelles Doppelzimmer in einem Hotel in Copacabana am Titicaca See kostet 14€ die Nacht.

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Die Canyonseiten. Oben wohnen die Armen, unten im Kessel die Reichen. Wer die Weinsteige in Stuttgart kennt, dort ist es genau umgekehrt.

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Immerhin kann der Höhenunterschied innerhalb der Stadt ganze 6° C ausmachen.

 

 

  

 

Bolivien ist, wie schon erwähnt, von seiner – auch unterschiedlichen – Höhe ein Traum für Alpinisten. Wir hatten bislang mit der Akklimatisation in La Paz glücklicherweise keine Probleme. Lediglich die erste Nacht hatten wir etwas Kopfweh. 10-15 Tage soll man dem Körper auf unterschiedlichen Höhen gönnen, bevor man an größere Besteigungen denkt. Daher unternehmen wir derzeit kleinere Ausflüge, damit sich der Körper in Ruhe auf die Höhe einstellen kann; zu lesen in den klein gehaltenen folgenenden Einzelbeiträgen…



6 04 2012

Und so empfanden wir Chile!

 

Nach den Erfahrungen in Argentinien, lässt sich eines direkt sagen: die Chilenen sind SEHR gastfreundlich und hilfsbereit. Bei dem Kaffee, den sie hier ausschenken müssen sie das allerdings auch sein 🙂 Ungleich zu den europäisch verwurzelten Argentiniern, herrscht in Chile (noch) keinerlei Kaffeekultur und Nestle hat mit seinem Nescafépulver eine Marktdurchdringung von gefühlt 98%;  zu bekommen in jedem Kaffee beim Frühstück etc.. Es ist also klar, wer hier kein Interesse an modernen Kaffeemaschinen hat, geschweige denn an Filterkaffee.

 

Aber lasst uns direkt zum innersten Charakter der sympathischen Chilenen kommen. Katholisch überproportional vorbelastet und vermutlich durch die mannstarke Militärbürokratie unterstützt, stellen wir fest, dass die Chilenen in allen Lebensbereichen neben dem Katholizismus v.a. an Ordnung und Bürokratie glauben. „Papelito“ hier und „Papelito“ da, ein wenig Überwachungsstaat hier und ein wenig umständliche Prozesse dort. Man könnte das bisweilen auch schon etwas Bürokratiemasochismus nennen. Das fiel uns bereits bei unserem Törn um Cape Horn auf, als unser Skipper sich bald alle 10 Meilen irgendwo melden musste, was aber für die ganze chilenische Küste gilt und nicht nur für Sicherheit am Cape Horn. An der Grenze werden Rucksäcke die ersten 5cm auf frische Früchte und ähnlich Schlimmes durchsucht, nur damit der Chef im Hintergrund sieht, dass Betriebsamkeit herrscht. Dass der Prozess an sich lächerlich ist, stört dabei niemanden.

 

Ein weiteres schönes Beispiel ist wie schon beschrieben unsere Besteigung des Villarica. Wir haben einen Guide gefragt und alle inkl. Conaf, der Staatliche Chilenische Alpenverein, wissen, dass der deutsche Alpenvereinsausweis keineswegs eine Befähigung zum Bergsteigen ist. Dennoch wird danach gefragt und mit größter Zufriedenheit Freigabe zur Besteigung erteilt. Es ist ein Prozess und damit ist er gefälligst einzuhalten :-). Ob er sinnvoll oder verantwortlich ist, fragt keiner – vermutlich bis mal was passiert.

 

Grundsätzlich kann man in Chile auch ohne Reisepass fast nur Taxi fahren; dort verlangen sie ihn noch nicht 🙂 Ansonsten muss man die Passnummer bei jeder Busfahrt hinterlegen und selbst unsere Marathonanmeldung ging nicht ohne. Beim Abholen der Startunterlagen wurde sogar der Daumenfingerabdruck genommen – Respekt. Beim Eintritt in den Startbereich hat aber ein Bändchen ausgereicht. Es folgt also nicht unbedingt alles einer Logik. Aber diese Bürokratieverliebtheit ist letzten Endes eine sympathische Schwäche, auch wenn es mal wieder länger dauert.

 

Diese Korrektheit setzt sich dann auch beim Einkaufen fort. So gibt es beispielsweise noch blecherne 1-Pesos-Münzen. Jeder von euch hat vermutlich einen größeren Nagel am kleinen Finger, aber diese winzigen Teilchen werden trotzdem als Wechselgeld ausbezahlt; was schließlich bedeutet, dass sie auch produziert und im Umlauf gehalten werden müssen. Wenn wir euch jetzt sagen, dass der Peso gerade bei 1:638 € steht, versteht ihr vermutlich unsere Verblüffung :-). Ernährungsexperten haben selbst bei uns schon ausgerechnet, dass es sich nicht lohnte 1 Cent aufzuheben, weil man mehr Energie verbraucht, als man Essen dafür kaufen könnte – also selbst bei uns könnte das hinterfragt werden 🙂

Dazu gleich das nächste Beispiel auch aus dem Supermarkt: Chilenische Brötchen sind genauso penibel gleichgroß gebacken wie in Deutschland. Dennoch werden sie in ausnahmslos jedem Supermarkt und auch bei Oma’s Kaufladen an der Ecke abgewogen. Dass mindestens mal im Supermarkt dafür eine eigene Kasse mit Kassiererin bereitgestellt wird, kann sich einfach nicht lohnen. Aber auch dafür finden wir die Chilenen einfach putzig. Im jedem Supermarkt, den wir bisher besucht haben, wird das ganze Obst und Gemüse an einer separaten Obstkasse gewogen und bepreist – kennt man ja bei uns teilweise auch. Das gilt allerdings nicht für Paprika. Die werden an der Kasse gewogen. ?????? Versteht das noch einer – ist aber bisher in jedem Supermarkt so gewesen 🙂 🙂

 

Ansonsten gibt es über Chile nichts zu meckern – wobei wir das auch nicht als meckern verstehen. Chile hat uns rundum gut gefallen. Die Küche ist allerdings in großen Teilen verbesserungsbedürftig. Es wird hier mit auffallend vielen ungesunden Hot Dogs und Burgern gearbeitet, die ihrerseits auch noch eher schlecht gemacht sein. In den USA schmecken sie immerhin meistens. Nectar und sonstige Zuckergetränke gibt es überall, Saft ist eine Rarität – es gibt davon max 4 verschiedene Sorten im Kühlregal, aber hunderte Nectar. Im Vergleich zu den Argentiniern sind die Restaurants dafür günstig, und verlangen für einfach gemachtes Essen auch kein Vermögen. Wir haben allerdings auch einige höherpreisige Restaurant probiert, in denen das Essen – meistens leckere Filetsteaks – deutlich besser waren als in Argentinien und immer noch ein gutes Stück günstiger.

 

Leider sieht man die ansonsten eher ungesunde Lebensweise vergleichsweise deutlich an der Bevölkerung. Das kommt aber noch aus der Gegenreaktion einer nicht allzu vergangenen Zeit, in der die Chilenen eher unterernährt waren. Die Regierung ist offenbar bereits dabei, das Bewusstsein etwas zu verändern. Es ist daher auch auffallend, dass Sport in Chile noch kein allzu großes Thema ist – ganz im Gegensatz zu den Argentiniern (was ihnen aber trotzdem kein Tor gegen uns in der letzten WM eingebracht hat 🙂 ).

 

Und eine letzte auch schon wieder sympathische Eigenheit der Chilenen: die Bedienungen scheinen irgendwie nie mit dem Kopf bei der Sache zu sein. ‚Zuhören‘ muss ein Fremdwort sein und wir schicken schon mal voraus, dass es definitiv nicht an unserem Spanisch liegt. Wir sind noch NIE so auffallend oft so falsch bedient worden. Um euch nicht zu langweilen nur ein einziges von unzähligen Beispielen: Wir haben bestellt: einen Tee mit Milch und einen Latte Macchiato. Bekommen haben wir eine heiße Schokolade und einen normalen Kaffee ohne alles.

 

Also alles in Allem: Fahrt einmal nach Chile. Allein die Geografie mit den über 4.000 km Länge ist beeindruckend, Patagonien und Feuerland natürlich ein ganz besonderes Highlight. Es ist günstig hier und die Menschen sind sehr gastfreundlich. Das Essen sollte man aber der eigenen Gesundheit zu Liebe etwas selektiv auswählen, schafft man aber.



5 04 2012

So empfanden wir Argentinien!

 
Dieses Land hat uns von Anfang an, sprich seit Buenos Aires, bereits einiges „Kopfzerbrechen“ bereitet. Kopfzerbrechen deswegen, weil uns der Stolz oder auch das Selbstbewusstsein bzw. der Machismus der Argentinier irritiert und sehr nachdenklich gemacht hat. Auffallend war die doch sehr eigenartige Abfälligkeit mit der man insbesondere in Restaurants, aber auch in der Bäckerei oder an der Eistheke an der Ecke behandelt wird, dabei sind zwischen den Geschlechter kaum Unterschiede zu sehen. Mareike hat es in einem spontanen Ausspruch in einer Eisdiele auf den Punkt gebracht, als die x-te Verkäuferin in diesem Urlaub uns weder eines netten Blickes würdigte noch ein kleines „danke“ über die Lippen brachte. „Selbst ein Baby lacht zurück, wenn man es anlächelt – aber dieses Land hat einen sozial-kommunikativen Defekt.“

 

Nicht zuletzt wegen solcher häufig vorkommenden Situationen haben wir uns das Buch „Argentina: An Economical Chronicle. How one of the richest countries of the world lost it´s wealth” von Vito Tanzi auf unsere Kindles bestellt. Wir wollten Antworten finden auf die lapidaren Aussagen in den Reiseführern, dass Argentinien aus seiner Vergangenheit heraus ein bemerkenswert stolzes Land sei.
In diesem Buch wird eindrucksvoll beschrieben, wie dieses Land im Laufe des 20. Jahrhundert, ab etwa der 60er Jahre, kaputtgewirtschaftet worden ist. Bis dahin hatte es ein relatives Wohlstandsniveau inne wie Deutschland heute und konnte sich schon seit den 20er Jahren vor europäischen Immigranten kaum retten. Argentinien war während der Zeit der ersten Peron Regierung nach dem zweiten Weltkrieg zu einem gigantischen Wohlfahrtsstaat geworden. Doch ließ sich dieser Wohlstand nicht halten und man zog die falschen Konsequenzen daraus, was zwischenzeitlich unzählige Inflationen mit Raten von über 5000% hervorgebracht hat, sowie Militärregierungen, einsetzende Korruption und nicht zu vergessen die bis dato größte Staatspleite in der Geschichte im Jahr 2001. In den Supermärkten haben sich die Preise verteuert, während man an der Kasse stand, indem die aktuellen Preise über Mikrofon ausgerufen wurden.
Argentinien hatte eine unglaublich breite Mittelschicht, die unter diesen Bedingungen völlig verarmen musste. Schöne Wohngegenden in Buenos Aires wandelten sich in Armenviertel. Man sieht heute noch an den alten, aber verkommenen Fassaden den früheren Wohlstand. In dem Buch ist beschrieben, dass 1 Mrd. Pesos vom Anfang der 80er Jahre bis zu den Jahren nach der Staatspleite und der Abwertung zum Dollar auf einen Gegenwert von EINEM Dollar geschrumpft sind. Für die ehemals so stolze Mittelschicht zweifelsohne schwer zu akzeptieren, dass sie ihres Wohlstands beraubt worden ist.

 

Auf der anderen Seite stellen wir fest, dass Argentinien sich auch heute noch deutlich abhebt von anderen süd- oder gar mittelamerikanischen Staaten, die wir bereits bereist haben. Man hat trotzdem das Gefühl, irgendwie in Europa zu sein, wo auch zwangsläufig immens viele Wurzeln aufgrund der Immigrationswellen liegen. Argentinien ist ein tolles Land, dort gibt es viele sehr schöne Städte, und es werden nachwievor schöne Wohngegenden, Kultur und auch Tourismusstätten geschaffen. Argentinien hat eine Unmenge an Rohstoffen und man reist selten so sicher wie hier durch ein südamerikanisches Land. Allen Grund daher, auf das Land stolz zu sein.

 

Aber bitte liebe Argentinier: a) Tragt eure Nase nicht höher, als ihr den Hals tatsächlich strecken könnt, viele Dinge (und dazu gehörten auch viele Restaurants) sind einfach nur teuer, haben aber noch nichts mit Qualität oder gutem Service zu tun. Dazu sind wir schon zu weit auf dieser Erde herumgekommen und b) Das was ihr zu bieten habt, macht euch bereits zu einem schönen Land. Wenn ihr jetzt einfach die Freundlichkeit hättet und eure Umgangsformen anpassen würdet, wir würden euch für euch und euer Land lieben und jederzeit gerne wieder kommen – sonst eher nicht. So eindeutig ist unser Eindruck von euch, denn es tut selbst uns weh, was für eine Meinung wir von euch, diesem tollen Land mit dieser gigantischen Stadt Buenos Aires bekommen. Wir haben uns in dem Flair – alles Obige ignoriert – so unglaublich wohl gefühlt. Service bedeutet nicht Demut und Freundlichkeit bricht euren Stolz nicht. Ihr dürft uns also auch anlächeln, wenn wir etwas bei euch bestellen und müsst uns das Essen nicht hinknallen.

 

Das nun liebe Leser war unser ungeschminkter Eindruck von Argentinien und das o.g. Buch können wir empfehlen, wenn man gewillt ist, sein Ökonomieverständnis wieder etwas aufzufrischen. Die oben geschilderten Gegensätze eines an sich tollen Landes schmerzen und die drastischen Aussagen haben wir uns auch nicht leicht gemacht. Sie gelten selbstverständlich nicht überall, dennoch trifft es allzu häufig zu. Aber so habt ihr auch einmal ein ganz besonderes Bild von einem Land bekommen, das in keinem Reiseführer steht. Fahrt bitte trotzdem hin!!



5 04 2012

Wieder eine weitere Etappe.

 
Unsere Zeit in Mittelchile – was wir großzügig auf einen Radius von 500km ausdehnen und somit die Zeit an den Vulkanseen und Santiago einschließen soll – ist nun vorbei. Die 2000 km Nordchiles haben wir gestern mit einer etwas längeren, aber dennoch einigermaßen angenehmen Busfahrt im Salon Cama überbrückt. Immerhin gut verstellbare Ledersitze; fast wie in der Business Class.

 

Die Landschaft, sofern wir nicht gerade geschlafen haben, hat sich alle 1000km genau einmal verändert :-). An der Atacama Wüste, dem trockensten Flecken Erde sind wir vorbei gerauscht, weil wir die noch verbleibende Zeit in den Hochanden um La Paz und an verschiedenen Spots in Peru verbringen möchten. Mit großem Respekt hoffen wir, dass wir uns vor allem gut an die Höhe gewöhnen, damit sich das auch lohnt.

 

Zeit also, euch in den folgenden beiden Beiträgen wieder unsere Eindrücke und Erinnerungen an Land und Leute (Chile & Argentinien) nahezubringen. Der Eintrag Chile wird teilweise überspitzt und humorvoll gehalten, der über Argentinien ist, wie ihr merken werdet, sehr ernst gemeint. Letzterer enthält unser Versprechen aus einem früheren Beitrag, unsere Aussage über die leider nicht allzu häufig anzutreffende Freundlichkeit näher zu erklären.



1 04 2012

Mission accomplished! Es ist immer wieder fantastisch ins Ziel einzulaufen 🙂

Die genauen Zeiten stehen morgen erst auf der Webseite zur Verfügung.

Meike und Mareike Halbmarathon ca. 2:32 h.
Björn Marathon 3:41 h. (Ein gelungenes Jubiläum, es war der 10.)

 

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Morgen fahren wir wieder ohne Meike durch bis an die Nordspitze Chiles nach Arica, um gegen Mitte der Woche schon in La Paz (Bolivien) anzukommen. Die hohen Anden warten dort auf uns.