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04
2012
Eine letzte Anekdote aus unserem Hotel. So funktioniert hier eine Nachtlampe (ansonsten ist das Hotel aber echt top – Handtuchklasse):

Um Licht zu machen, verbinde man die beiden losen Kabelenden vorsichtig. Das Problem: Geht noch vor dem Einschlafen, einmal dunkel, wird es aber schwierig, wieder an Licht zu kommen, da man v.a. nicht weiß, ob das 220V oder weniger sind 🙂
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04
2012
Unser erster 5.000er!
Wir werden diesen Berg sicherlich nicht als einen ernsthaft bestiegenen 5.000er in unser Tagebuch schreiben. Wir sind mit einem hechelnden 50 PS Büslein auf 5.250m hoch gefahren und nur die letzten 180m bis 5.430m hochgestiegen. Es war auch nur dazu gedacht, unsere Akklimatisation zu unterstützen und weil man natürlich sehr schöne Ausblicke in die Umgebung hat; und die wollen wir euch nun zeigen:

Auf der Hinfahrt haben wir den Huayna Potosi (6.088m) wolkenlos vor uns.

Benachbart liegt der Chacaltaya (5.430m), auf den wir aber nur die letzten Meter aufsteigen mussten.

Dennoch hat man oben eine fantastische Aussicht auf natürlich toxische, farbenreiche Seen. Am Horizont sieht man bis zum Titicaca See.


Im Hintergrund – durch die Lichtverhältnisse etwas schwierig zu erkennen – der Huayna Potosi; ist gar nicht so viel höher…
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04
2012
Ein kleiner Beitrag zum Thema Situationskomik. Woran erkennt man Brasilianer in Bolivien? Sie sind auf das Übelste verschnupft und haben Husten, dass man denkt, es wird einem gleich ein Stück Lunge serviert 🙂
Das war jedenfalls unsere Erfahrung von allen der insgesamt 7 oder 8 Brasilianer/innen, die wir bisher getroffen haben. Kommt vermutlich daher, dass sie in Brasilien keine Berge und überwiegend Tropen haben und erst einmal tierisch krank werden, wenn sie in die Höhe kommen. Das bleibt aber eine nicht weiter recherchierte These 🙂
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04
2012
The Death Road!
Sie ist bekannt und ihr habt sie bestimmt schon auf Bildern gesehen. Die gefährlichste Straße der Welt. Heute ist sie nur noch für den Tourismus und insb. für Mountainbiketouren freigegeben. Zunächst geht es mit dem Bus auf 4.670m hoch und im Anschluss eine 4 stündige Abfahrt bis auf 1.200m hinunter. Oben ist es gefühlt 5° kalt, unten ist man von tropischer Wärme nicht mehr weit entfernt.


Man muss im Nachhinein dazu sagen: Ja, es geht ab und zu 600m weit im freien Fall runter, aber die Straße ist mit Mountainbikes sehr angenehm zu fahren. Sie schlängelt sich am Hang entlang ohne stark abzufallen und beinhaltet keinerlei Serpentinen, was wirklich gefährlich wäre. Leider hat diese Straße zu Zeiten, in denen Busse mit fragwürdigen Bremsen hier viele Menschen auf dieser Schotterstraße transportierten auch dramatische Unfälle verzeichnet, was ihr eben diesen Ruf eingebracht hat.

Helm auf, Arm- und Beinschutz an und los geht’s!

Links geht es 600m zum freien Fall.

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