19 06 2012

Vielen Dank fürs Lesen!!!

Wie erwähnt sind wir nun wieder gut daheim angekommen. Es fühlt sich im Moment noch etwas fremd an in Kölle, unsere Wohnung haben wir auf jeden Fall schon einmal heil angetroffen. Deutschland ist wie zu erwarten im Fußballfieber. Am Sonntagabend konnten wir wegen dem deutschen und portugiesischen Hupkonzert nicht schlafen und am Montag wegen dem italienisch-spanischen Hupkonzert nicht. Mal sehen, wer heute noch das Viertelfinale erreicht. Also alles im Lot zu Hause und anhand der immensen Renovierungsarbeiten an Kölner Fassaden müssen wir herauslesen, dass es Deutschland im Moment sehr gut geht. Auch die Bahn nach Euskirchen war direkt 15 Min. verspätet, also auch hier kein Grund zur Besorgnis.

 

Wir möchten uns bei all den Lesern unseres Blogs bedanken und wir freuen uns vor allem euch alle in nächster Zeit wiederzusehen. Und vielleicht überkommt es uns ja doch noch und wir schreiben die Reise noch etwas detaillierter in ein Buch 🙂 Im Moment warten aber viele andere Aufgaben auf uns…



17 06 2012

2 Wochen Abschluss Segeltörn in der Karibik

Die letzten zwei Wochen unserer Weltreise waren bereits gedanklich deutlich von dem bevorstehenden Ende geprägt. Insofern war es vermutlich das Beste, dass sich hierbei, umgeben von Freunden,  ein sanfter Übergang in unser altes Leben vollzog. Da wir mittlerweile wieder daheim sind, wird dieser Beitrag allerdings nicht mehr allzu umfangreich.

Als erstes – unser Boot: Leider haben wir, im Gegensatz zum letzen Mal, kein freies Upgrade für einen Riesen-Cat bekommen 🙁 Die Yang Tse, eine 42 Fuss Catana, war aber trotzdem ausreichend, wenngleich nicht ganz so schnell unterwegs. Martin ist dieses Jahr zum ersten Mal Kapitän und weil er im Vergleich zu den alten Haudegen Marcel, Björn und Mareike sehr nachsichtig war, wird er vermutlich von der Crew auch nächstes Jahr wieder gewählt 🙂

 

 

 

 

 

 

Die erste Woche – mit Halt auf Statia, St. Kitts, Montserat und Guadeloupe war begleitet von starkem Wind, teilweise bis fast 7 Windstärken. Das hat sich zwar in manchem Magen deutlich gemacht, aber uns nicht davon abgehalten, selbst unser Essen aus der See zu ziehen. Und so findet u.a. ein mehrere Kilogramm schwerer Großaugen Thunfisch, der herrliche Filetstücke für alle 8 Crewmitglieder hergibt, im zartrose Zustand den Weg über den Grill auf unsere Teller.

 

Damit Jogis Jungs auch keine Fehler machen, haben wir sie natürlich bei unserem Stopp auf Guadeloupe an der Hafenbar unterstützt.

 

 

 

 

 

 

Unser bevorzugtes Bordgetränk war der „Pain Killer“, ein Cocktail, den wir bei der letzten Fahrt von den BVIs mitgebracht haben. Wer es mal kosten will: 4 Teile Ananassaft, 1 Teil O-Saft, 2-3 Teile brauner Rum, etwas Kokoscreme und geriebene Muskatnuss. Schmeckt ausgezeichnet 🙂 !

 

 

 

 

In der zweiten Woche, die etwas ruhiger ablief und während der auch die Segeldistanzen nicht mehr ganz so lang waren (Antigua, Barbuda, St. Barth und zurück nach St. Martin), wurden Cocktails und Bier auch gerne in unserer Wasserbar serviert.

 

 

 

 

 

St. Barth hatte am vorletzten Tag noch ein besonderes Ereignis zu bieten: Über Nacht ist uns im Hafen von St. Barth einfach eine der beiden Schiffsschrauben abgefallen. Folglich wäre beinahe das Ablegen resp. das sofortige Wiederfestmachen schiefgegangen.  Am Ende hat aber alles geklappt und wir haben für den Zusatztag auf St. Barth sogar die Benzinkosten erlassen bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 06 2012

Zum Schluss ein Segeltörn durch die Leewards in der Karibik!

Mit dem heutigen Tag endet unser Aufenthalt in den USA bereits wieder. Unsere absolut letzte Station erreichen wir Samstag Mittag – die Karibik.

Dort treffen wir auf unsere Segelcrew, die uns dieses Jahr wieder für einen zweiwöchigen Törn die Treue hält. Gewissermaßen ist es das Vorabempfangskomitee, dass sich die Ehre gibt, uns bereits ab der Karibik nach Hause zu begleiten. Vielleicht steckt dahinter auch die Befürchtung, wir könnten es uns damit noch einmal überlegen 🙂

Wie dem auch sei, unsere Törnplanung sieht etwa folgendermaßen aus: St. Martin, Statia, Nevis, Guadeloupe, Antigua, Barbuda, St. Martin – für alle, die sich das mal auf Google Earth anschauen möchten.

 



1 06 2012

10 Tage mit Marcel rund um San Francisco

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, hebt sich die Gegend von San Francisco deutlich ab und kommt mit sehr wenig Fast Food Läden und Sprit schluckenden Karossen aus.

Das hat uns aber nicht davon abgehalten, auf das kostenlose Upgradeangebot einzugehen. Und so waren wir diejenigen, die in Marcels Straße den größten Schlitten hatten – einen nagelneuen Chevi Silverado 🙂 !!

 

 

 

 

 

 

 

Naja – und obwohl wir mittlerweile die Schuhe an den Nagel gehängt haben – eine kleine 2-Tages-Tour haben wir dann doch noch gemacht…

 

 

 

…aber wer wollte schon diese Aussicht an der Point Reyes Nationalküste auslassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend wurde unter Windschutz der Kocher ein letztes Mal ausgepackt und einige saftig dicke Steaks und Spieße medium angebraten. Dazu haben wir eine Flasche guten Vino mitgeschleppt.

Ganz besonders beeindruckt hat uns eine Flasche mit Butterspray, die ebenfalls ihren Weg hierher gefunden hat.

In den nächsten Tagen folgten einige weitere Ausflüge.

Wer kennt sie nicht – die Golden Gate Bridge. Allerdings hat sie gerade ihren 75. Geburtstag als wir darüber fahren…

 

 

 

 

 

…und zu unseren Ehren hat Marcel noch einen Flugzeugträger engagiert, der ebenfalls in dem Moment unter uns durch fuhr. Dass die Jungs an Bord Spalier stehen, erklärt sich von selbst.

 

 

 

Neben einigen hervorragenden Restaurants und crazy Jazz Bars mit freaky Typen in der Umgebung, haben wir unsere Chance genutzt und nach Monaten der Konsumenthaltung unseren Reisekleiderschrank wieder etwas aufgepeppt.

 

Das war nicht etwa unsere Unterkunft in Berkeley noch Marcels Bude…

 

 

 

 

…diese geräumige Suite gehört vielmehr zu folgendem, hübsch gelegenen Hotel: Alcatraz – in dem auch Capone ein paar Jahre – bekanntermaßen wegen Steuerhinterziehung – verbracht hat. Vielleicht sollte man ähnliche abschreckende Maßnahmen in südlicheren EU-Ländern….nein, lieber nicht 🙂