17 06 2012

2 Wochen Abschluss Segeltörn in der Karibik

Die letzten zwei Wochen unserer Weltreise waren bereits gedanklich deutlich von dem bevorstehenden Ende geprägt. Insofern war es vermutlich das Beste, dass sich hierbei, umgeben von Freunden,  ein sanfter Übergang in unser altes Leben vollzog. Da wir mittlerweile wieder daheim sind, wird dieser Beitrag allerdings nicht mehr allzu umfangreich.

Als erstes – unser Boot: Leider haben wir, im Gegensatz zum letzen Mal, kein freies Upgrade für einen Riesen-Cat bekommen 🙁 Die Yang Tse, eine 42 Fuss Catana, war aber trotzdem ausreichend, wenngleich nicht ganz so schnell unterwegs. Martin ist dieses Jahr zum ersten Mal Kapitän und weil er im Vergleich zu den alten Haudegen Marcel, Björn und Mareike sehr nachsichtig war, wird er vermutlich von der Crew auch nächstes Jahr wieder gewählt 🙂

 

 

 

 

 

 

Die erste Woche – mit Halt auf Statia, St. Kitts, Montserat und Guadeloupe war begleitet von starkem Wind, teilweise bis fast 7 Windstärken. Das hat sich zwar in manchem Magen deutlich gemacht, aber uns nicht davon abgehalten, selbst unser Essen aus der See zu ziehen. Und so findet u.a. ein mehrere Kilogramm schwerer Großaugen Thunfisch, der herrliche Filetstücke für alle 8 Crewmitglieder hergibt, im zartrose Zustand den Weg über den Grill auf unsere Teller.

 

Damit Jogis Jungs auch keine Fehler machen, haben wir sie natürlich bei unserem Stopp auf Guadeloupe an der Hafenbar unterstützt.

 

 

 

 

 

 

Unser bevorzugtes Bordgetränk war der „Pain Killer“, ein Cocktail, den wir bei der letzten Fahrt von den BVIs mitgebracht haben. Wer es mal kosten will: 4 Teile Ananassaft, 1 Teil O-Saft, 2-3 Teile brauner Rum, etwas Kokoscreme und geriebene Muskatnuss. Schmeckt ausgezeichnet 🙂 !

 

 

 

 

In der zweiten Woche, die etwas ruhiger ablief und während der auch die Segeldistanzen nicht mehr ganz so lang waren (Antigua, Barbuda, St. Barth und zurück nach St. Martin), wurden Cocktails und Bier auch gerne in unserer Wasserbar serviert.

 

 

 

 

 

St. Barth hatte am vorletzten Tag noch ein besonderes Ereignis zu bieten: Über Nacht ist uns im Hafen von St. Barth einfach eine der beiden Schiffsschrauben abgefallen. Folglich wäre beinahe das Ablegen resp. das sofortige Wiederfestmachen schiefgegangen.  Am Ende hat aber alles geklappt und wir haben für den Zusatztag auf St. Barth sogar die Benzinkosten erlassen bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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