4 03 2012

Im Folgenden geht es weiter mit dem Torres del Paine Circuit – jener 8-10-Tage-Wanderung, die wir letztens schon beinahe wegen schlechtem Wetter abgeschrieben haben:

 

Da sich das Wetter allerdings wieder gebessert hat, sind wir von El Chaltén noch einmal zurückgefahren. Wie ihr an den Bildern sehen werdet, hat sich der ganze wetterbedingte Umweg aber gelohnt. Am Ende hatten wir überall nur Sonne, wonach es anfangs gar nicht aussah.

Das soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es sofort nach Sonnenuntergang empfindlich kalt wird – wir nähern uns auch so langsam dem Ende der Sommersaison in Patagonien – und so hatten wir nachts nahe an und teilweise auch unter Null Grad.

 

Zusammengefasst haben wir inkl. zwei Sidetrips 7 Tage für die gesamte Rundwandung um das Torres del Paine Massiv benötigt, weil wir gerade bei dem schönen Wetter auch Einzeletappen zusammengelegt haben. Die Distanz betrug ca. 135 km bei insg. 3.100 Höhenmetern. Es war also ein überwiegend ebener Rundweg, von den Sidetrips abgesehen.

 

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Das Aufstehen um 5 Uhr hat sich dieses Mal gelohnt. Nach einer Stunde wandern mit Taschenlampe, ist dieser wolkenlose Sonnenaufgang einfach nur noch beeindruckend.

 

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Die tägliche Kulisse: ein immenses Bergmassiv von jeder Seite aus.

 

 

 

 

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Ein Sidetrip ins Valle Frances.

 

 

 

 

 

 

 

Hängegletscher gibt es überall am Massiv, die sich häufig durch lautstarke Eislavinenabgänge bemerkbar machen.

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Es folgen 1 1/2 Etappen durch das Brandgebiet von Januar diesen Jahres, wo man nur noch traurige Zerstörung vorfindet. Man läuft wie durch Mordor – eine feindliche, beklemmende, tote Natur, die aber auch überall kleine grüne Inseln beherbergt.

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Und schließlich endet die Zerstörung am Grey Gletscher mit dieser fantastischen Aussicht. Abends sitzen wir 2 Stunden im Sonnenuntergang an unserem Campingplatz mitten im Wald, noch etwas näher an dieser Kulisse. 

 

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Einer unserer Zeltplätze. Dieser war z.B. noch relativ ungeschützt vor Wind und Wetter. Die meisten anderen wurden nur direkt im Wald zwischen den Bäumen errichtet.

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 Waldcampingplatz.

 

 

 

 

 

 

Zwischenzeitlich durften wir am Ende langer Wanderungen auch solche Sonnenuntergänge bewundern:

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Hier ein kleiner Beweis – unsere gefrorenen Waschlappen -, dass trotz des schönen Wetters tagsüber das Campen nachts so kalt ist, wie Anfang April in Österreich beim Skifahren. Minus 2 Grad, morgens um 7 Uhr gemessen. Eis auf unseren Zelten hatten wir auch…

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…aber was macht das schon, wenn man noch in der roten Abendsonne ein kühles Bier genießen kann, bevor man die Zelte aufstellt.

 

 

 

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