22 05 2012

Kulturschock invers!

Die Einreise in die USA hat uns gleich mehrere Schocks versetzt. Nach 4 Monaten Südamerika bedarf die Ankunft im Konsumland Nr 1 der Erde verständlicherweise zunächst wieder einer Eingewöhnungsphase.  Da hier bekanntermaßen alles XXL ist, fällt das direkt doppelt ins Gewicht, wenn man aus Bolivien oder Peru kommt, als aus Europa. Da wir durch die Bergsteigerei in den Anden rank und schlank geworden sind, passt Björn mittlerweile 3mal in so manchen Ami hinein, von Mareike ganz zu schweigen 🙂

Letzten Ends zeigt einem dieser vermutlich kurze Moment der Wiedergewöhnung an unsere ganze Konsumgesellschaft, wie unglaublich unterschiedlich sich Länder und Menschen entwickeln – was beeindruckend und gleichzeitig beängstigend wirkt, ob der Unterschiede wie Tag und Nacht. Hier gibt es sogar mittlerweile Internet im Greyhound Bus, in dem wir uns im Moment befinden, um nach San Francisco zu fahren. Kennt ihr noch die Zeiten, in denen das erste Kabelmodem geschrien und gerödelt hat?

 

Schon fast vergessen ist der Ärger von gestern abend, als uns der Zoll eine Extrabefragung verordnete, nur weil wir unsere Ausreisetickets nicht in Papierform sondern auf dem Laptop hatten. Dass man seinen Job kündigt und 8 Monate auf Reisen geht, konnten sie dem Gesichtsausdruck nach eh nicht verstehen. Vermutlich dachten sie auch noch, wir würden hier deshalb nach illegaler Beschäftigung suchen.



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