20 01 2012

Könnt ihr euch vorstellen, was uns die ganze Zeit in Buenos Aires durch den Kopf geht, wenn wir diese Fahne sehen:

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Müller, Klose, Friedrich, Klose oder anders ausgedrückt – 4:0

😉



20 01 2012

Unser Weg von NZ nach Buenos Aires oder wieder einmal so viel zum Thema: „Sometimes you win – sometimes you lose“

Unsere Fahrradverschickung (we won):

 

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Da wir in NZ wie berichtet erfahren mussten, dass sich der Versand in die Heimat mit über 600€ pro Rad nicht mehr lohnen würde, waren wir gezwungen, andere Wege auszuknobeln, wollten wir doch vermeiden, sie in NZ zu verkaufen. Schließlich sind sie uns mittlerweile ans Herz gewachsen. Zur Erinnerung – wir hatten Björn’s Rad mit der selben Post von Deutschland aus für 135€ down under verschickt und auch der Seerücktransport hätte die Preise nicht verbessert, allerdings durch Selbstabholung beim Zoll in Hamburg einiges verkompliziert.

Also haben wir in diversen Telefonaten folgenden Weg ausgetüftelt, der uns sogar erlaubt hat, die Pakete mit über 23 Kg (üblich im internationalen Flugverkehr) zu beladen und so noch einiges mehr nach Hause zu schicken:
 

Strecke 1: Mitnahme auf unserem Flug Christchurch – Auckland
Strecke 2: Mitnahme auf unserem Flug Auckland – Los Angeles
Strecke 3: Versand per Post von Los Angeles bis direkt vor die Haustür

 

Strecke 1 hat uns pro Rad nur 40€ gekostet, schließlich transportieren die Neuseeländer auch gerne ihre Surfbords im Flugzeug. Die Air NZ ist also vergleichsweise günstig bei Sportgepäck.
Strecke 2 hat uns am Quantasschalter in Auckland eine längere Diskussion über die Interpretation ihrer Internetseite und einen zwischenzeitlich befürchteten Verlust der Räder eingebracht. In Diskussion waren über 1.000€ oder ca. 80€ pro Rad. Es versteht sich von selbst, dass nur letzteres akzeptabel war. Als die dennoch netten Damen ihre eigene Webseite akzeptierten, haben sie uns überraschenderweise die Kosten am Ende dann komplett erlassen, obwohl wir uns am Vortag noch bei 80€ einig waren – warum ist unklar, vielleicht aus Kulanz über die lange Streiterei. Was auch immer – uns hat es gefreut – danke Quantas.

Strecke 3 begann zunächst damit, dass uns ein netter Hertz-Shuttlebus vom Flughafen kostenlos zur Hertzautovermietung gebracht hat, die gegenüber der nächsten Poststation lag. Doch nicht genug, als wir fragen, ob wir die dortigen Trollies für die 400m zur Post ausleihen dürfen, wird das zwar verneint. Aber als sich die nette Managerin unsere Story aus Neuseeland anhört, ruf sie direkt einen Fahrer samt SUV, der uns nicht nur zur Post, sondern auch danach kostenlos ins Hotel fahren soll. Bei der Post angekommen, entlassen wir ihn dann doch aus seinem Dienst, weil es dort wegen zu großer Pakete nochmals Schwierigkeiten beim Versand gibt. Schließlich drückt aber auch der dortige Postbeamte ein Auge zu – ansonsten hätten wir doch noch mit einem Logistikunternehmen zu einem deutlich höheren Preis verschicken müssen. Preis somit pro Bikekiste: 170€. Die Räder sollen gemäß online Nachverfolgung heute schon in Deutschland sein.

 

Unsere Weiterreise nach Buenos Aires (we lost):


Unser Taca Flug, der mit jeweils zweistündiger Zwischenstation in El Salvador und Lima nach Buenos Aires durchgebucht war, hatte bereits in LA eine zweistündige Verspätung. Die Bordelektronik streikte beim Verlassen des Gates und wir wurden wieder dorthin zurückgekarrt. Somit waren alle anderen Flüge verloren und wir wurden in San Salvador immerhin kostenlos in einem Interconti samt Abendessen und Frühstück untergebracht. Leider haben sie die Minibar abschließen lassen 🙂 Nebenbei verlangte Taca in Los Angeles, dass wir ein Ausreiseticket vorzeigen, weil uns sonst die Argentinischen Behörden wieder zurückschicken würden – was natürlich in Argentinien trotzdem keinen interessiert hat. Also mussten wir ein erstattungsfähiges Ticket für 1.000$ kaufen, in der Hoffnung, dass wir das Geld wiedersehen. Daher Taca Airline 🙁